Patienten sollen Datenzugriff haben – auf eigene Gefahr

Die Patienten sollen bei der Telematikinfrastruktur nicht außen vor bleiben. Wie das gehen könnte, hat die gematik jetzt geprüft. Ergebnis: Technisch ist der Patientenzugriff auf die Daten komplex. In vielen Fällen wird zudem der E-Arztausweis als Gegenpart gebraucht.

Von Hauke Gerlof

BERLIN. Die Open-Notes-Bewegung aus den USA hat auch Spuren im E-Health-Gesetz hinterlassen. In den Vereinigten Staaten ist vor einigen Jahren erstmals getestet worden, was passiert, wenn Patienten Zugriff auf die Patientenakten erhalten, die Ärzte über sie führen. Die Erfahrungen sind überwiegend positiv. In der Folge ist in das E-Health-Gesetz ein Passus gekommen, dass die Betreibergesellschaft gematik prüfen soll, ob und wie Versicherte auf ihre Daten in der Telematikinfrastruktur (TI) und auf der Gesundheitskarte (eGK) zugreifen können – über Desktop-PC, über Smartphones, Tablets oder über Smart-TV-Geräte.

Auch Patienten werden wahrscheinlich
Kartenleser brauchen, wenn sie auf ihre
Daten in der Telematikinfrastruktur zugreifen
wollen. © Volker Witt / fotolia.com

Quelle: 
Ärzte Zeitung online,
02.05.2017

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