Aktuelles aus dem Portal "Galeria Vital"

  • Die SPD-Gesundheitspolitikerin Kühn-Mengel ist optimistisch, dass ein nationaler Diabetesplan noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden kann. Ein CDU-Politiker schlägt in die gleiche Kerbe.

    Von Ilse Schlingensiepen

    KÖLN. Die Verabschiedung einer nationalen Diabetes-Strategie rückt offensichtlich näher. Sie könne sich vorstellen, dass sich die große Koalition noch in dieser Legislaturperiode auf ein solches Konzept verständigt, sagte die SPD-Gesundheitspolitikerin Helga Kühn-Mengel bei einer gemeinsamen Veranstaltung von DiabetesDE – Deutsche Diabetes Hilfe und Diabetes Programm Deutschland anlässlich des Weltdiabetestages in Köln. "Die Diabetes-Strategie ist sinnvoll."

    18.11.2016
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  • Wird der Raum Berlin zur Vorzeigeregion für das digitale Gesundheitswesen? Es gibt dort zumindest nicht nur agile Start-ups, sondern auch einen gewissen Ehrgeiz bei Krankenkassen, Kliniken und Ärzten. Die regionale Vernetzung hat aber nicht nur im Nordosten Anhänger, sie wird aktuell auch bei der Medica intensiv diskutiert.

    Von Philipp Grätzel von Grätz

    BERLIN. Das Problem ist bekannt. Immer wieder entstehen im deutschen Gesundheitswesen vernetzte Versorgungsinseln, bei denen sich Ärzteverbünde oder Krankenhäuser mit einer Krankenkasse und dem einen oder anderen Technologiepartner zusammentun und digital unterstützte Versorgungsszenarien auf den Weg bringen. So etwas gibt es zum Beispiel bei Diabetes, Tinnitus, Wundnachsorge oder Essstörungen. Dank Innovationsfonds steigt die Zahl derartiger Projekte weiter.

    17.11.2016
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  • Das neue Antikorruptionsgesetz verunsichert auch Ärzte, die in ihrer Praxis Leistungen auf Selbstzahlerbasis anbieten. Umsicht und gesunder Menschenverstand schützen aber meist vor dem Staatsanwalt, so das Fazit auf dem 3. Tag der Privatmedizin in Frankfurt.

    Von Matthias Wallenfels

    FRANKFURT/MAIN. "Kooperationen, die vor dem Inkrafttreten des neu im Strafgesetzbuch verankerten Paragrafen 299a rechtskonform waren, bleiben dies auch. Alles, was sozialrechtlich und berufsrechtlich zulässig war, bleibt auch jetzt rechtskonform." Mit dieser Aussage versuchte Oberstaatsanwalt Alexander Badle, Leiter der hessischen Zentralstelle zur Bekämpfung von Vermögensstraftaten und Korruption im Gesundheitswesen, am Samstag in Frankfurt beim 3. Tag der Privatmedizin die Kongressteilnehmer zu beruhigen.

    02.11.2016
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  • FRANKFURT/MAIN. Die Digitalisierung ist einer der zentralen Entwicklungstrends für das Gesundheitswesen in den kommenden Jahren. Doch während die Selbstverwaltung in der GKV immer wieder in den Fortschritten gebremst wird – Stichwort Telematikinfrastruktur und elektronische Gesundheitskarte – verläuft die Entwicklung im zweiten Gesundheitsmarkt rasant.

    17.10.2016
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  • Übergewicht erhöht das Risiko für Typ-2-Diabetes und mit Diabetes steigt das Herz-Kreislauf-Risiko. Mit körperlicher Aktivität lässt sich jedoch die Fitness steigern. Wird Sport als "Medikament" eingesetzt, sinkt die Mortalität.

    BERLIN. Das Mortalitätsrisiko hängt eher von der Fitness als von der "Fatness" ab, sagte Dr. Susanne Berrisch-Rahmel, CardioCentrum Düsseldorf, bei den DGK-Herztagen in Berlin. Auch übergewichtige Menschen können, wenn sie fit sind und regelmäßig trainieren das kardiovaskuläre Risiko reduzieren.

    12.10.2016
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  • Der Medikationsplan soll die Sicherheit bei der Arzneiverordnung erhöhen. Wächst damit auch das Haftungsrisiko, falls einmal etwas schiefläuft?

    NEU-ISENBURG. Ein Passus in der "Information für die Praxis" der KBV zum bundeseinheitlichen Medikationsplan hat zu Diskussionen innerhalb der Ärzteschaft über die Haftung für die Verordnung von Medikamenten geführt. "Die Verantwortung für die verschriebenen Arzneimittel liegt unverändert beim jeweils verschreibenden Arzt", heißt es in der KBV-Information.

    11.10.2016
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  • Die Privatmedizin ist für viele niedergelassene Ärzte ein (zunehmend) wichtiges Standbein, um wirtschaftlich gut über die Runden zu kommen. Wer der Kassenmedizin aber ganz den Rücken kehren will, der sollte strategisch vorgehen. Wir zeigen, worauf es ankommt.

    Von Hauke Gerlof

    FRANKFURT/MAIN. Dr. Christoph Gepp ist Privatarzt aus Überzeugung. Als er sich vor rund 20 Jahren als Allgemeinmediziner selbstständig machte, setzte er sofort ausschließlich auf die Privatmedizin. "Zu Beginn braucht man ein bisschen Luft, aber nach einem guten Jahr kommt man doch in Regionen, in denen man bescheiden, aber gut leben kann. Heute ist es super", berichtet Gepp, der auch Vorstand im Privatärztlichen Bundesverband (PBV) ist.

    06.10.2016
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  • Das Versorgungsstärkungsgesetz verunsichert Ärzte meist zu Unrecht, sagt ein Medizinjurist. Denn: Der Gesetzgeber habe an die Tätigkeitsüberprüfung keine Rechtsfolgen geknüpft.

    BERLIN. Jede KV ist nach dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz verpflichtet, den Tätigkeitsumfang von Ärzten zu überprüfen. In einem Überblick zu den neuen Regelungen betonte Medizinrechtler Olaf Jeschke vor Kurzem auf dem Praktikerkongress des Bundesverbands Medizinischer Versorgungszentre aber, dass höchstens Disziplinarverfahren nach einer Überprüfung möglichen seien.

    28.09.2016
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  • Der Medikationsplan soll ab 1. Oktober überwiegend über automatisch zugesetzte Zuschläge honoriert werden. Im Jahr kommen für Haus- und Fachärzte allerdings dabei nur vier Euro zusätzliches Honorar pro Fall zusammen.

    Von Hauke Gerlof

    BERLIN. Die Honorierung für den ab Oktober geplanten Medikationsplan steht. Kurz vor Start des bundeseinheitlichen Medikationsplans am 1. Oktober haben Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und GKV-Spitzenverband die Höhe der Vergütung geklärt.

    26.09.2016
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  • Eine Medizin jenseits von Budgets, Regressen und Erlaubnisvorbehalt für neue Leistungen wünschen sich viele Ärzte. Der Privatärztliche Bundesverband will jetzt mit einem neuen Kongress-Format die Möglichkeiten der Privatmedizin ausloten.

    Von Hauke Gerlof

    FRANKFURT/MAIN. Die Mühlen des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) mahlen langsam. Das gilt besonders dann, wenn es darum geht, Innovationen in die vertragsärztliche Versorgung zu überführen und neue Leistungen im EBM zu schaffen.

    05.09.2016
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